Gebühren sinken stetig von Jahr zu Jahr

 

Mit dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 ging erneut eine Senkung der Gebühren einher. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Belastungen für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt.

 

Im Vergleich zu 2015 zahlt der Durchschnittshaushalt bei gleicher Leistung jährlich 127,20 € weniger.

 

 

 

2015

2016

2017

2018

Abfallgefäß 80 Liter; 4 Personen

179,70 €

179,70 €

152,40 €

142,00 €

Schmutzwasser 2,24 € pro cbm

510,00 €

490,00 €

466,00 €

448,00 €

Regenwasserentwässerung 0,57 € / qm

126,00 €

126,00 €

114,00 €

96,00 €

Straßenreinigung incl. Winterdienst bei 20 m Frontlänge         

26,00 €

24,00 €

24,00 €

24,00 €

Grundsteuer B:
Steuermessbetrag: 75,00 € / 429 %

317,25 € 321,75 €

321,75 €

321,75 €

Summe

1158,95 €

1141,45 €

1077,15 €

1031,75 €

 

 


 

Die Bahnlinie zwischen Kleve und Nijmegen

Die Draisinenbahn ist 2008 als „touristische Zwischennutzung" mit einer Nutzungsdauer von vorerst 10 bis 15 Jahren geplant worden. Nur so konnte die Bahntrasse als Voraussetzung für eine Reaktivierung der Bahnlinie von der Gemeinde Kranenburg erworben und gesichert werden. Wer die Bahnlinie für den Zugverkehr reaktivieren möchte, der muss auch die dazu passenden Finanzierungskonzepte vorlegen.

 

Gemeinsam mit der niederländischen PvdA hat die SPD in Kleve und Kranenburg beschlossen, zwischen Nijmegen und Kleve eine straßenbahnähnliche Verbindung einzurichten. Das könnte zur Folge haben, dass die Investitionen in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro und die Betriebskosten durch die Kommunen zu tragen wären. Die Straßenbahn hätte keine direkte Verbindung zum Bahnhof in Nijmegen und Kleve, da dort jeweil ca. 200 m Gleisanlagen schon vor einigen Jahren demontiert wurden. Diese Variante wäre ebenfalls akzeptabel, wenn die Finanzierung durch das Land bzw. den VRR gesichert wäre.

 

Die Reaktivierung der Bahnlinie durch eine Bahnverbindung vom Bahnhof Kleve bis zum Bahnhof Nijmegen hätte den Vorteil, dass weder die Investitionen noch die Betriebskosten durch die anliegenden Gemeinden zu tragen wären. Außerdem könnten die Fahrgäste dann z.B. in Kranenburg einsteigen und direkt nach Geldern, Krefeld oder Düsseldorf fahren.

 

Zur Zeit verhandeln nach einem Pressebericht der NRZ die Provinz Gelderland und der VRR über Reaktivierung der Bahnlinie.

 

Als Bürgermeister setze ich mich dafür ein, dass eine Reaktivierung der Bahnlinie nicht auf Kosten der Kranenburger Bürger erfolgt. - Die Bahnlinie darf für Kranenburg kein „Euro-Fass ohne Boden" werden!