Thema Große Straße im Brennpunkt

Das Thema "Grpße Straße in Kranenburg" steht wieder einmal im Focus der öffentlichen Diskussion. Nachdem mehrere Versuche fehlschlugen, einen politischen Konsens im Sinne einer guten Lösung zu erreichen, soll nun ein anderer Weg eingeschlagen werden.

Die Intersssen des Einzelhandels und der Gastronomie wurden im Rahmen von Diskussionen und durch eine IHK-Befragung herausgearbeitet. Die Meinung der Nutzer wurde ebenfalls in Form von Befragungen und durch ein Internetvotum erfasst. Im Ergebnis stellten sich folgende Lösungsansätze dar:

  • Alles bleibt so, wie es ist, denn eigentlich haben wir - gemessen an der Verkehrsentwicklung in vergleichbaren Städten - kein wirkliches Problem.
  • Der Durchgangsverkehr muss aus der Großen Straße herausgehalten werden durch:
    • Sperrung aus Richtung Nijmegen odergroe strae 01
    • Sperrung aus Richtung Kleve oder
    • Einbahnstraße in Richtung Nijmegen oder
    • Einbahnstraße in Richtung Kleve oder
    • eine so genannte "unechte Einbahnstraße".

Dazu wirkt sich jede Maßnahme auch auf den Verkehr und die Erreichbarkeit in den Seitenstraßen aus. Fest entschlossen, nun endlich eine Entscheidung zu treffen, wurde ein Verkehrsgutachten mit der Zielsetzung beauftragt, ein Verkehrskonzept unter Vermeidung des Durchgangsverkehrs zu erstellen.

Eine Lösung, die alle Interessensgruppen zufriedenstellen wird, käme der "Quadratur des Kreises" gleich. Insofern hoffe ich, auf der Grundlage des Verkehrskonzeptes eine optimierte Verkehrssituation im Sinne eines guten Kompromisses herbeiführen zu können.

Der Gutachter wird sein Konzept in der öffentlichen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 27.8.2015 vorstellen. Wir dürfen gespannt sein und sollten uns danach auf der Grundlage der gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse eine Meinung bilden.  

 

Der Rat hat sich in seiner Sitzung am 3. September 2015 für die Variante der unechten Einbahnstraße entschieden. Aus Richtung Nijmegen kann dann kein Fahrzeug mehr in die Grße Straße einfahren. Das gilt auch für den Busverkehr. Mit der Umsetzung ist bis Ende Februar zu rechnen.

 

 


 

Nachhaltige Finanzpolitik - Die Gemeinde Kranenburg ist schuldenfrei!

 

 

Nun ist es amtlich: die GemSchuldengrafikKranenburg01einde Kranenburg hat keine Schulden, die schon die nächste Generation zurückbezahlen müsste. Unter der Annahme, dass die Niedrigzinsphase in den nächsten fünf Jahren zu Ende gehen wird, schafft sich die Gemeinde mit der Zinsersparnis zusätzliche Handlungsspielräume. Es wird darauf ankommen, die anstehenden Investitionsentscheidungen auf den Prüfstand der Wirtschaftlichkeit zu stellen und unnötige Ausgaben für Prestigeobjekte zu vermeiden.

 

 

Mein Ziel ist es, auch in der nächsten Wahlperiode bis 2020 auf jegliche Kreditaufnahme zu verzichten. 

 

 

 

 


 

Schule geht auch anders! - Start der Privaten Euregio Realschule voraussichtlich mit Beginn des Schuljahres 2016/17

Unter dieser Überschrift war Anfang Mai eine Zeitungsanzeige zu lesen, in der über die Gründung einer privaten Montessori-Realschule im Kreis Wesel informiert wurde. Eine vergleichbare Einrichtung, die ich im Sommer letzten Jahres besucht habe,  existiert auch schon in Wülfrath. Die Montessori-Realschule wird in beiden Fällen von einer Elterninitiative gestützt, die von den ausgezeichneten Fördermöglichkeiten und Bildungschancen der Montessori-Pädagogik überzeugt sind. Im Vordergrund des Montessori-Konzeptes steht der Leitsatz: "Hilf mir, es selbst zu tun!"

Eine solche Einrichtung wäre auch im Kreis Kleve denkbar und es böte sich an, dafür das ab dem 1.8.2014 frei werdende Schulgebäude in Kranenburg zu nutzen. Das Gebäude ist in einem hervorragenden Zustand und verfügt über gut ausgestattete Fachräume und eine eigene Mensa. Es wäre durchaus zu erwarten, dass eine private Realschule in einem Einzugsbereich von 25 Kilometern auf regen Zuspruch stoßen wird.Euregio Realschule 02

Inzwischen hat sich eine Initiative zur Gründung der privaten Euregio Realschule in Kranenburg etabliert. Die Anfänge und die breite Unterstützung sind vielversprechend und es lohnt sich auf jeden Fall, die Initiative kennen zu lernen. Lesen Sie dazu das Internetangebot der Euregio Realschule Kranenburg.

Hintergrund:

Der Schulentwicklungsplan 2009 ließ bereits erkennen, dass eine Gesamtschule in Kleve das AUS der Hauptschule in Kranenburg bedeuten würde.  Das Gebäude befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand und der Schulbetrieb könnte sofort dort starten. Im Nordkreis Kleve gibt es zur Zeit nur eine Privatschule als Gymnasium in Goch-Gaesdonck. Die Private Euregio Realschule in Kranenburg könnte für das Bildungsangebot in der Region eine Bereicherung sein. 

Weitere Informationen zum Thema Privatschule finden Sie hier!

 

 


 

Die Bahnlinie zwischen Kleve und Nijmegen

Die Draisinenbahn ist als „touristische Zwischennutzung" mit einer Nutzungsdauer von vorerst 10 bis 15 Jahren geplant worden. Nur so konnte die Bahntrasse als Voraussetzung für die Reaktivierung der Bahnlinie von der Gemeinde Kranenburg erworben und gesichert werden. Wer die Bahnlinie für den Zugverkehr reaktivieren möchte, der muss auch die dazu passenden Finanzierungskonzepte vorlegen.

Gemeinsam mit debahn02r niederländischen PvdA hat die SPD in Kleve und Kranenburg beschlossen, zwischen Nijmegen und Kleve eine straßenbahnähnliche Verbindung einzurichten. Das könnte zur Folge haben, dass die Investitionen in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro und die Betriebskosten durch die Kommunen zu tragen wären. Die Straßenbahn hätte keine direkte Verbindung zum Bahnhof in Nijmegen und Kleve, da dort jeweil ca. 200 m Gleisanlagen schon vor einigen Jahren demontiert wurden. Diese Variante wäre ebenfalls akzeptabel, wenn die Finanzierung durch das Land bzw. den VRR gesichert wäre.

Die Reaktivierung der Bahnlinie durch eine Bahnverbindung vom Bahnhof Kleve bis zum Bahnhof Nijmegen hätte den Vorteil, dass weder die Investitionen noch die Betriebskosten durch die anliegenden Gemeinden zu tragen wären. Außerdem könnten die Fahrgäste dann z.B. in Kranenburg einsteigen und direkt nach Geldern, Krefeld oder Düsseldorf fahren.

Als Bürgermeister werde ich dafür eintreten, dass eine Reaktivierung der Bahnlinie nicht auf Kosten der Kranenburger Bürger erfolgt. - Die Bahnlinie darf für Kranenburg kein „Euro-Fass ohne Boden" werden!

  


  

Windkraft und Klimaschutz in der Gemeinde Kranenburg

 

Mehr als 75 % des Gemeindegebietes sind als Vogel- oder Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Für Windkraftanlagen mit einer Höhe von über 150 Metern sind diese Flächen tabu!

 

Die verbleibenden 25 % der Flächen eignet sich nicht, weil der Abstand zur Wohnbebauung zu gering ist oder sie sind zumindest kritisch zu betrachten, weil z.B. der Reichswald auch landschaftlich eine sensible Fläche darstellt. 

Fazit: In der Gemeinde Kranenburg gibt es für diese gewaltigen Anlagen wegen des Vogelschutzes in der Niederung und gab es wegen der sich der weiteren Betrachtung entziehenden Frage des Landschaftsbildes entlang des Reichswaldes keine oder nur weniger geeignete Flächen für Windkraftanlagen!

 WEA Wald

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima wurde durch die CDU/FDP-Regierung relativ zügig der Ausstieg aus der Atomenergie forciert. In diesem Zusammenhang ist auch der seit Juli 2011 in Kraft getretene Windenergieerlass der NRW Landesregierung zu sehen. 2012 folgte der "Leitfaden: Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen in NRW". Demnach wäre unter Berücksichtigung der zur Zeit gültigen Rahmenbedingungen die Errichtung von Windkraftanlagen im Reichswald entlang des Kartenspielerweges denkbar.

Zur Zeit (Stand Mai 2013) existieren dazu aber weder fachlich gesicherte Erkenntnisse noch politische Beschlüsse.  

Grundsätzlich ist aus heutiger Sicht die Nutzung regenerativer Energien positiv zu sehen. Die damit verbundenen Belastungen müssen minimiert und die Ertragschancen den Betroffenen z.B. mit Hilfe eines grenzüberschreitenden Bürgermodells nutzbar gemacht werden.   

Am 13. Febr. 2014 hat der Rat bei nur einer Nein-Stimme mit großer Mehrheit das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes in Gang gesetzt und damit auch der Nutzung der Windkraft im Reichswald eine Chance eingeräumt. Im Lauf des Verfahrens müssen umfangreiche Gutachten zum Artenschutz, zur Lärmemission, Schattenwurf und Auswirkung auf das Landschaftsbild erstellt werden. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung können sich auch die Bürger einbringen. Letztlich muss jeder sich im Hinblick auf künftige Generationen entscheiden: Ist die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes so gravierend, dass auf die umweltfreundliche Nutzung der Windkraft verzichtet werden soll? Dazu einige Argumente für die Nutzung der Windenergie im Überblick:

  • Kein Verbrauch fossiler Brennstoffe wie z.B. Kohle, Gas, Braunkohle, Öl. Diese Brennstoffe sind irgendwann aufgebraucht!
  • Keine CO-2, Schwefeloxid und Rußemission, mit der Folge:
    • saurer Regen schädigt Pflanzen und Wälder - auch der Reichswald ist betroffen!
    • Zerstörung historischer Gebäude aus Kalk- und Sandstein durch Säuren,
    • weltweite Klimaveränderungen mit häufigeren Unwettern.
  • Kein Verbrauch von Boden und keine unwiederbringliche Zerstörung der Landschaft wie beim Braunkohleabbau.
  • Keine Entsorgungsprobleme wie bei der Entsorgung von Brennstäben eines Atomkraftwerkes.
  • Windkraftanlagen können zu jeder Zeit rückstandsfrei demontiert werden.
  • Windkraftanlagen hinterlassen keine Altlasten und brauchen keine Endlagerstätten!
  • Windkraftanlagen belasten nicht die Umwelt und die nachfolgenden Generationen.

Auf die Atomkatastrophen der letzten Jahre - Kenschmelzen in Tschernobyl und Fukushima -  hat die Politik 2011 mit der Energiewende auf Bundesebene und 2012 mit dem Windenergieerlasse des Landes NRW  reagiert.

Interessante und weitergehende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite www.Windpark-Kranenburg.de oder auf der Seite der Gemeinde Kranenburg "Windpark Reichswald"

Am 5.11.2014 wurde in der Gesamtschule Mittelkreis in Goch eine sehr aufschlussreiche Podiumsdiskussion zum Thema "Windparks - nein danke?" durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit diesem Projekt an einem Schülerwettbewerb zum Thema Energiewende. Sie hatten die Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern ausgezeichnet organisiert. Schauen Sie sich die Posiumsdiskussion, die von "Goch.TV miteinander Stadt-Fernsehen" aufgezeichnet wurde,  doch einfach einmal selbst an. Die 90-minütige Diskussion wird in drei Teilen angeboten. 

Posiumsdiskussion Teil I

Podiumsdiskussion Teil II

Posiumsdiskussion Teil III

Bürgerinformation im Kranenburger Bürgerhaus

Am 23. Febr. 2015 fand im Bürgerhaus in Kranenburg eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Windpark statt. Mehr als 200 Teilnehmer diskutierten und tauschten Argumente aus. Der Lokalkompass berichtete darüber. Bürgerinformations im Kranenburger Bürgerhaus

Klimaschutz durch Energieeinsparung

Im kommunalen Bereich hat die Gemeinde Kranenburg  in den letzten Jahren die Heizungsanlagen der drei Schulen, des Bauhofes und des Rathauses gegen moderne und energiesparende Gasbrennwertanlagen ausgetausch.

Die Straßenbeleuchtung wurde weitgehend auf energiesparende Leuchtmittel umgerüstet, deren insektenfreundliches Licht gelb-orange scheint.

Im Rahmen der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen hat die Gemeinde Kranenburg ca. 120.000 qm Waldflächen bei Grafwegen aufgeforstet.

Auf privater Ebene sind inzwischen ca. 300 Photovoltaikanlagen in einer Größenordnung von mehreren tausend Quadratmetern installiert worden. Mit dem so erzeugten Strom kann der durchschnittliche Strombedarf für ca. 1700 Haushalte erzeugt werden. Diese Nutzung regenerativer Energien erspart jährlich 3500 Tonnen CO-2. So wird Strom erzeugt im Sonnenland Kranenburg!

Mehr als 31 % des im im Rathaus verbrauchten Stromes wird durch eine eigene Fotovoltaikanlage nach der Devise erzeugt: Der Monitor leuchtet mit Sonnenstrom! Die Anlage wurde im März 2014 in Betrieb genommen und hat bisher die Erwartungen mehr als erfüllt.

Mit den ausgedehnten Wäldern des Reichswaldes und den Grünlandflächen der Düffelt leistet die Gemeinde Kranenburg auf 77 Quadratkilometern einen außergewöhnlichen Beitrag zum Klimaschutz.

 

 


  

Schutz der Landschaft und Natur - Naherholungsraum Kranenburger Land

  

 

fahrrad gnter steins

 

Die Landschaft der Düffelt bietet uns und unseren Gästen einen breiten Raum der Erholung. Der weite Blick über die Ebene, die Unterbrechungen durch Hecken, Sträucher und Bäume sowie der Höhenzug, der sich von Elten über Nijmegen bis Kleve erstreckt, lassen Ruhe einkehren.

Die Landschaft bietet zahlreiche Möglichkeiten des Bewegungssports und der Entspannung. Zum Schutz der Landschaft und der Natur brauchen wir eine auf einen konstruktiven und  gerechten Interessensausgleich bedachte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.

Weder die industrielle Landwirtschaft noch der alleinge Vorrang des Naturschutzes führen zum Ziel. Das Vorhaben, durch das Life Plus+Projekt ca. 215 ha Fläche dem landwirtschaftlichen Produktionsprozess durch Extensivierung zu entziehen, könnte durchaus hilfreich sein, wenn damit die bestehende Struktur der Landschaft in Verbindung mit einer extensiven Bewirtschaftung der Flächen erhalten bleibt.

Es ist an der Zeit, die landwirtschaftliche Nutzung und die Belange des Naturschutzes ganzheitlich zu betrachten. Es macht keinen Sinn, wenn große Flächen zu Gunsten des Schutzes von Wiesenvögeln aufgekauft werden, wenn andererseits  Greifvögel, Krähen und Wildschweinrotten die Gelege der Wiesenbrüter ausräubern und gravierende Eingriffe in die Landschaft und die Natur in Kauf genommen werden. Mit dem nachfolgenden Bericht der RP vom 23.12.2014 wird deutlich, dass Naturschutz auch Grenzen hat.

Als Bürgermeister werde ich mich für den Erhalt der Kulturlandschaft und für die Existenzsicherung der bäuerlichen Landwirtschaft einsetzen. Ohne die landwirtschaftliche Pflege und Bearbeitung der Böden wird die Kulturlandschaft „Düffelt" langfristig veröden!- Weder die intensive Landwirtschaft allein noch der großflächige einseitige Naturschutz zu Gunsten bestimmter Vogelarten sind zielführend. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

CDU NRW

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